HSG-Damen bäumen sich auf – Die Wende?

Das Schlusslicht in der Damen-Landesligagruppe 4, die HSG Gruiten-Hochdahl, setzt ein Zeichen im Abstiegskampf. Von Beginn an zeigten die Spielerinnen im Heimspiel gegen ETUS Wedau, dass sie einen Abstieg nicht einfach hinnehmen wollen. In der Abwehr packten alle Beteiligten energisch zu und versuchten ein schnelles Spiel der gegnerischen Mannschaft frühzeitig zu unterbinden.

Torhüterin Sabrina Wendling bildete dabei einen wichtigen Bestandteil. Sie war über das ganze Spiel ein sicherer Rückhalt und konnte auch ohne die fehlende Andrea Preuten überzeugen. Scheiterten die Gäste vor ihrem Tor, dann eröffnete Wendling das Spiel durch gute lange und präzise Pässe auf die schnell zum Konter startenden Mitspielerinnen. Leider wurden die Vorlagen nicht immer in Tore umgesetzt, aber die Bemühungen und der Wille waren diesmal deutlich zu spüren. Eine 2-Tore-Führung in der Anfangsphase konnten die Gruitenerinnen leider nicht ausbauen. Durch nicht verwandelte Chancen gerieten sie in der 20. Spielminute sogar in einen 2-Tore-Rückstand. Verena Kastener brachte ihre Mannschaft aber durch einen verwandelten sieben Meter wieder ins Spiel zurück. Durch fünf Tore in Folge ging der Tabellenletzte gegen den Tabellensiebten mit 12:9 in die Halbzeit.

Leider schaffte Gruiten es nicht diesen Vorsprung zu Beginn der zweiten Halbzeit auszubauen. Trotz einer ohne Gegentor überstandenen Unterzahl wurde das Spiel in der Mitte der zweiten Halbzeit wieder spannend. Wedau erkämpfte sich ein 15:15 durch vier aufeinanderfolgende Tore. Die Gruitenerinnen ließen aber auch in dieser schwierigen Phase nicht den Kopf hängen. Sie hielten das Tempo gegen die etwas müde wirkenden Gegnerinnen hoch und so belohnte sich Kim Autschbach nach einem Ballgewinn mit einem Tempogegenstoß-Tor und brachte ihre Mannschaft in der Schlussphase wieder mit 18:16 in Führung. Wedau riskierte jetzt alles und ersetzte die Torhüterin durch eine Feldspielerin, um eine Überzahl zu schaffen. Doch Gruiten verteidigte konsequent und Ina Schlafke verwandelte einen erneuten Tempogegenstoß zum 21:17. Sabrina Wendling hätte ihre gute Leistung noch durch ein eigenes Tor krönen können, aber leider verfehlte ihr langer Wurf aus dem eigenen Tor das leere Wedauer Tor nur knapp. Schlusspfiff! Zwei Punkte im Abstiegskampf und ein hoffnungsvolles Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller! Durch die Niederlage der ART Düsseldorf fehlt momentan nur ein Punkt zum rettenden 10. Tabellenplatz. Noch ist alles drin!

Wendling, Kastner (1), Dornhöfer (2), Autschbach (4), Behrend S. (2), Wolf, Niegoth (2), Porrmann (2), Nau (2), Boes (4), Schlafke (2)

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